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definit´ly maybe - days of surrender

Eigentlich wollte ich in meinem Beitrag etwas davon schreiben, dass meine Snakepant wie ein Galapagosfink ist. Dass sie dem Prinzip der Evolution folgt und sich durch Anpassung weiter entwickelt hat.

Mein Glauben daran, dass die Snakepant die überlegene Hose ist und dem, der sie trägt mehr Bequemlichkeit und Nutzen schenkt als jede andere Hose auf dem Markt - der Glaube daran besteht immer noch bei mir.

 

Aber weil ich nass geworden bin und mir deshalb kalt geworden ist, als ich ab sechs Uhr auf dem Flohmarkt versucht habe, den Leuten meine Snakepant zu zeigen, ist dieser Glaube jede Stunde mehr einem anderen Gefühl gewichen.

Dem Gefühl, das irgendwann Gewissheit wird: dass es für mich nicht zu schaffen ist.

 

Ich werde der Welt nicht zeigen, was für ein wundervolles und überlegenes Produkt die Snakepant ist. Sie wird ihrer Dekade kein Gesicht geben. Und sie wird auch kein Lebensgefühl, das man anziehen kann werden. Und bestimmt nicht deshalb, weil sie es nicht könnte. Sondern weil ich es nicht kann.

 

So fühlt sich Scheitern an.

 

Es ist gnädiger und erträglicher, als ich erst gedacht habe. Es tut eigentlich nur am Anfang richtig weh, da, wenn noch die Hoffnung da ist. Dann brennt es richtig.

 

Aber mit der Zeit wird es milder. Es wird dann zu einem Gefühl, mit dem man leben kann.

 

Also gehe ich jetzt zurück und sage an dieser Stelle auf Wiedersehen. Und ich weiß mittlerweile, dass man so etwas nicht in einen Blog schreiben darf, weil es viel zu negativ und realistisch ist. So etwas passt nicht zu dieser Welt, in der smooth gepostet wird.

 

Aber so ist es eben passiert und das ist meine Geschichte von mir und meiner Snakepant.

Dem geneigten Leser sagen wir vielen Dank : )